Burnout- Prävention

 

Burnout ist von der WHO in die internationale Klassifikation der Krankheiten aufgenommen worden

Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) hat seit Ende Mai 2019 Burnout als Faktor eingestuft, der die Gesundheit beeinträchtigen kann. Sie beschreibt Burnout aufgrund von "chronischem Stress am Arbeitsplatz, der nicht erfolgreich verarbeitet wird". Jedoch ist laut WHO der Begriff Burnout ausschließlich im beruflichen Zusammenhang und nicht für Erfahrungen in anderen Lebensbereichen zu verwenden.

 

 

 

Das Burnout - Syndrom

So vielfältig und individuell der Verlauf von Burnout und dessen Definition auch ausfallen, so umfangreich und vielgestaltig sind die Symptome für das Leiden.

Bereits im Jahr 1974 publizierte Freudenberger, gemeinsam mit dem Begriff "Burnout", eine Liste von Symotomen auf verschiedenen Ebenen:

  • Emotionale Ebene
  • Körperliche Ebene
  • Soziale Ebene
  • Verhaltensebene

 

Burnout kann in allen Berufsgruppen, sozialen Schichten und Lebenssituationen auftreten und neben einem Gefühl der totalen Erschöpfung, dem Empfinden von Lustlosigkeit oder eines Ausgebranntseins zahlreiche weitere Symptome umfassen und die bereits genannten Ebenen betreffen.

 

Burnout - Prävention und Stressbewältigung

Durch das 12 Phasen Modell nach Freudenberger und North wird sichtbar, dass die Grenze zwischen Stressbelastung und Burnout oft ineinander greifen und es eventuell Jahre dauern kann, in denen sich ein Burnout entwickelt.

Um Burnout vorzubeugen, kann man grob zwei Strategien unterscheiden:

  • Individuelle Bewältigungsmöglichkeiten entwickeln
  • Oragnisatorische Strategien im Unternehmen zur rechtzeitigen Erkennung und Einsatz gezielter Gegenmaßnahmen

 

Ziel eines Burnout - Präventionsseminars

  • Mitarbeiter/innen für die Burnout - Prävention zu sensibilisieren und Konzepte für die Zustands - und Ursachenanalyse ermitteln.
  • Hinweise und Methoden zur Veränderung der Denk - und Verhaltensweisen vermitteln.
  • Burnout begünstigende Arbeits - und Umfeldbedingungen analysieren und Mitgestaltung von gesunden, veränderten Arbeitsbedingung.